Die Nebenniere: Drüse der Vitalität und Stressresistenz (German Edition)($17.53Value)

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Wir haben uns lange über den Zustand unserer Hormondrüsen eher weniger Gedanken gemacht. Es sind kleine innere Organe, die in der Regel ja meistens erst wahrgenommen werden, wenn sie in ihrer Funktion versagen. Erst dann sehen wir, wie stark sie zu unserer Kraft und Leistungsfähigkeit, Wohlbefinden, Sinnlichkeit betragen, und dass sie Träger der Vitalität sind, die es zu pflegen gilt. Es gab früher den Spruch: Du bist so jung wie deine Gefäße. Das stimmt in gewisser Hinsicht auch. Aber noch stärker trifft es auf das Vorhandensein und die Leistungsfähigkeit von Hormondrüsen zu. Wenn sie funktionieren, fühlen wir uns jung und vital, und sehen auch so aus. In dem Moment, wo wir ihre Funktion stören oder ihre Aktivität absinkt, fühlen wir uns älter und kränker und wirken auch so. Wir „brennen aus“. Über die medizinischen Vorgänge bei diesem Verfallsprozess sind wir uns auch erst in den letzten Jahrzehnten klarer geworden. Deshalb wird heute ein*e Ärzt*in, selbst ein*e Spezialist*in, immer noch eher seltener glauben, dass Ihrem Burnout, wegen dem Sie sie*ihn aufsuchen, eine Hormon-drüsenschwäche zugrundeliegen kann. Es werden da in der Praxis lieber ein paar Hormone im Blut bestimmt, und wenn die Werte nicht zu gravierend von der Norm abweichen, heißt es: Sie bilden sich das alles ein. Es ist alles in Ordnung. Stellen Sie sich nicht so an. Hier, nehmen Sie dieses Anti-Depressivum. Als Betroffene*r sind Sie eher enttäuscht und verärgert über diese Vorgehensweise. Sie spüren: Ich habe keine Depression. Aber wenn ich keine Depression habe, was ist es dann, worunter ich leide? Hier kann man medizinisch näher hinsehen, und wenn Sie Ihre Beschwerden genau darlegen, Selbstmessungen durchführen wie die Bestimmung der Körpertemperatur, des Blutdrucks und des Herzschlags, und diese Werte mit den Ergebnissen aller heute zur Verfügung stehenden technischen diagnostischen Möglichkeiten abgleichen, erkennen Sie in den meisten Fällen, welcher Grad einer Hormondrüsenschwäche besteht, und welcher Teil des Hormonsystems vorwiegend betroffen ist. Es kommen hier vor allem drei Endorgane als Schwach-punkte in Frage: Nebenniere, Schilddrüse und Geschlechtsdrüsen. Am häufigsten ist die Nebenniere betroffen, deren Schwäche womöglich vergesellschaftet ist mit einer Schilddrüsenschwäche, oder mit einem Rückgang der Leistung der Geschlechtsorgane. Ob diese Hormondrüsenschwäche dann die Ursache oder der Auslöser Ihrer Burnout-Symptomatik ist, oder andere Faktoren hineinspielen, kann da noch nicht gesagt werden. Im Einzelfall kann die nähere Analyse zeigen, dass andere Kriterien berücksichtigt werden müssen, innerhalb des Hormonregelsystems oder anderer Störfaktoren innerhalb des Körpers, oder außerhalb des Körpers, in der Umwelt, die auf einen einwirkt. Stress kann hier auf geistiger und seelischer und körperlicher Ebene ausgeübt werden und das Hormonsystem und seine Organe schädigen und ihre Funktion einschränken. Vergiftungen von außen können vielfältiger Natur sein, und oft kombinieren sie sich miteinander so lange, bis das „Maß voll ist“. Nur durch das Erkennen möglichst vieler Störfaktoren und ihre Behebung und die Einführung von Heilfaktoren können Fälle von Hormondrüsenschwäche dann behoben werden.

Gtin 09798465727266
Age_group ADULT
Condition NEW
Gender UNISEX
Product_category Gl_book
Google_product_category Media > Books
Product_type Books > Subjects > Education & Teaching > Schools & Teaching